Archive – Januar, 2010

Bedingte Übersetzung für Latex

Ich benutze beim erstellen von Code oft den Präprozessor von C um bestimmte Teile meines Quellcodes auszuschließen. Da ich diese Funktion sehr zu schätzen gelernt habe, wollte ich eine ähnliche Funktion auch für Latex. Ich habe auch schon begonnen, ein Programm zu schreiben das mir genau diese Funktionalität bietet, bis ich dann herausgefunden habe, dass Latex solch ein Paket bereits anbietet. Das Paket nennt sich “versions” und kann mit \includepackage{versions} eingebunden werden. Nun stehen 2 verschiedene Befehle zur Verfügung.

Ich nutze z. B. solche Textblöcke, wie sie auch in der Wikipedia vorkommen. Falls ich z. B. einen TODO Punkt notiere mache ich das über ein selbstdefiniertes Kommando \todo{Die Aufgabe die noch zu erledigen ist}. Da ich meinen Kommilitonen dieses Dokument jedoch in Zwischenschritten zur Verfügung stellen will, sollen diese \todo Anweisungen mit einem einzigen Schwertstreich aus dem Dokument verschwinden. Dafür nutze ich nun das Paket versions. Man kann über den Befehl \processifversion{Namensraum}{Befehl} einen Befehl übersetzen lassen oder nicht. Dafür bindet man in der Präambel ein \includeversion{Namensraum} oder wenn nicht eingebunden \excludeversion{Namensraum}. Somit kann ich über die Präambel steuern, welche Teile des Dokuments übersetzt werden – die Datei für mich (mit den TODO Hinweisen) oder die Datei für meine Kommilitonen ohne Todo Anweisungen.

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